Großes Ausfall Knackpunkt
Thomas Behrendt, 22.07.2008
Sicher kam die Niederlage der Buttstädter Empor-Kicker gegen den Thüringenligisten nicht unerwartet, fiel aber - so das Fazit von Trainer René Gerlach - etwas zu hoch aus.
BUTTSTÄDT. Als Knackpunkt sah der Trainer das verletzungsbedingte Ausscheiden von Jens Große, infolgedessen seine Elf aus dem Konzept gebracht wurde. Empor sah sich von Beginn an enormem Druck ausgesetzt. Die wenigen Befreiungsangriffe wurden schon an der Mittellinie vom Gegner gestoppt. Bis zur 35. Minute konnten sie jedoch ein Gegentor verhindern, bis Axel Duft nach Flanke von Gollnow für die Gästeführung sorgte. Danach verhinderte Carsten Straßburg bei einem Schuss von Schenke im Nachfassen ebenso das 0:2 wie auch in der 42. Minute, als eine verunglückte Flanke an der Querlatte gelandet war und Sebastian Caspar am reaktionsschnellen Buttstädter scheiterte. Straßburg stand auch in der zweite Hälfte im Mittelpunkt und hatte Glück, als Caspar den Ball nach einem Querpass von Rothe über den leeren Kasten hebelte (52.). Eintracht blieb weiter am Drücker, gestattete nur sporadische Empor-Angriffe und erhöhte auf 3:0. Erst ließ Rießland nach einer Flanke von Thurnbacher dem guten Straßburg keine Chance (69.). Dann zog Thurnbacher aus 18 Metern unhaltbar ab (71.). In den letzten 15 Minuten wurden dann viele Aktionen Opfer des aufkommenden Windes. So gab es nur noch drei nennenswerte Situationen. Nachdem ein Schuss von Sören Keil knapp über die Querlatte gestrichen war, verfehlte Rießland nach schnellem Konter das Tor (75.). Und als Sebastian Wolf ein unglückliches Strafraumfoul an Rießland unterlaufen war, verwandelte Riesche den Elfmeter eiskalt zum Endstand von 0:4.
Aufstellung: Straßburg - Wolf, Große (40. J. Schöbel), Stelmaczak (77. Müller), Schwarze, Schuhte (60. S. Keil), S. Keil (46. Schäler), Franz, Spangenberg (65. Schubert), Müller (60. Feuerstacke), Peter (83. Spangenberg) und Zinke.
Quelle:TA