Gastgeschenke nicht genutzt
Hans-Jürgen Schmidt, 12.09.2012
SV Empor Buttstädt - VfB Grün Weiß Erfurt 2:2 (0:1)
Nach dem 1:0 Überraschungssieg von Empor bei Lok Erfurt und der deutlichen Niederlage der Grün Weißen in Weißensee hatte man im Buttstädter Lager mit einem Sieg geliebäugelt.
Nachdem sich in der Anfangsphase das Spiel zwischen den Strafräumen abspielte nahmen mit zunehmender Spielzeit die Erfurter das Zepter in die Hand. Die Gastgeber ließen die Grün Weißen beim Spielaufbau gewähren, standen viel zu weit weg von ihren Gegenspielern und konnten sich bei Sven Jakobi - der in der 15. Minute einen Elfmeter abwehrte - bedanken, dass sie vorerst ohne Gegentor blieben. Das fiel dann fast mit dem Halbzeitpfiff, als Daniel Kahle den Ball unglücklich mit dem Kopf nach einem Eckball ins eigene Tor lenkte (45.). Und als zwei Minuten nach Wiederanpfiff zur 2.Halbzeit durch Cedrik Hoppe das 2:0 für die Gastmannschaft folgte, wähnten sich dich die Grün Weißen auf der Siegerstraße. Der 2-Tore Vorsprung aber gab den Schützlingen von Trainer Maik Körner in der Folgezeit keine Sicherheit, sie verteilten zum Leidwesen ihres Trainers Gastgeschenke, von denen die Buttstädter unverständlcher Weise nur zwei Möglichkeiten nutzen konnten. In der 56. Minute spielte Torwart Markus Kirchner bei einem Abwehrversuch die Kugel genau in die Füße von Julian Rockel, der wahrscheinlich von dieser plötzlichen Chance so überrascht war, dass er den Ball am leeren Tor vorbei schoss (56.). Kurz darauf vergeigten in Teamarbeit Julian Rockel und Martin Grobe die nächste hundertprozentige Möglichkeit, indem sie es wieder nicht schafften das runde Leder im leeren Tor unterzubringen. In der 66. Minute musste dann eine Foulelfmeter - verwirkt an Jörn Schudrowitz - für den Anschlusstreffer herhalten, den Martin Grobe sicher zum 1:2 verwandelte. Durch eine Einzelleistung von Martin Thiel, der den Keeper der Gäste umspielte und das leere Tor traf, gelang den Buttstädtern in der 71. Minute wenigstens noch der 2:2 Ausgleich.
Fazit des schwachen Spiels: Mund abputzen und sich auf das nächste Spiel konzentrieren, denn in Rastenberg wartet der Aufsteiger, der sich gegen Buttstädt unbedingt beweisen will.
Quelle:Hans-Jürgen Schmidt