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Thomas Behrendt, 18.04.2009
Derby-Pause wahrscheinlich
Die Buttstädter Landesklasse-Kicker dürfen sich ebenso wie die aus Dachwig eines Eintrages in die Geschichtsbücher sicher sein, wurde doch noch nie erst so spät die Hinrundentabelle fertiggestellt, wie es mit der Begegnung beider jetzt der Fall war.
LANDKREIS. Zwar findet sich die SG Buttstädt/Großbrembach in dieser ebenso wie in der aktuellen Tabelle nur auf Platz elf wieder, doch vergrößerte sich der Abstand zum ersten Abstiegsplatz auch dank der vier gewonnenen Punkte über Ostern von fünf auf zwölf, vorausgesetzt Saalfeld (13.) würde sein Nachholespiel in Teichel verlieren.
Grundlegend anders stellt sich die Situation des FSV Sömmerda dar. Betrug dessen Rückstand auf den rettenden Hafen nach der Herbstserie elf (das schlechte Torverhältnis eingerechnet zwölf) Punkte, sind es mittlerweile trotz des hoffnungsvollen Zwischenspurts zu Beginn der Rückrunde nur noch theoretisch wettzumachende 15 (16) Zähler. "Wir müssen den Tatsachen in die Augen schauen - der Klassenerhalt ist in unerreichbare Ferne gerückt", gibt sich Co-Trainer Volker Wäldchen, der zur Zeit den im Urlaub weilenden Martin Iffarth vertritt, keinen Illusionen hin. "Trotzdem haben wir ein Ziel, wollen im Verlauf des Restprogramms die Rote Laterne loswerden und möglichst noch den 13. Platz erreichen", so Wäldchen mit einem leichten Augenzwinkern in Anbetracht der Möglichkeit, dass vielleicht ein Verein aus irgendwelchen Gründen - an erster Stelle seien finanzielle genannt - seine Mannschaft aus dem Verkehr zieht und es somit ein zwölftes Landesklassenjahr der Sömmerdaer gäbe.
Doch abgesehen von diesem Wunschdenken muss man davon ausgehen, dass das heutige Kreisderby des FSV in Buttstädt (15 Uhr) nicht nur das mittlerweile zwölfte ist, sondern für mindestens ein Jahr auch das letzte. Gerade die schier aussichtslose Situation des FSV sieht Buttstädts Trainer René Gerlach jedoch als gefährlich an. "Sömmerda hat nichts zu verlieren und wird um jeden Punkt kämpfen. Deshalb nehmen wir diese Partie nicht auf die leichte Schulter", verweist Gerlach auf die Tatsache, dass sich seine Elf gerade in solchen Spielen meistens schwer tut. Trotzdem lässt er keine Luft an der Zielstellung, die eindeutig Sieg heißt.
Quelle:TA Uwe Gericke