SV Empor Buttstädt e.V.
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1.Männer : Spielbericht Landesklasse Ost, 30.ST (2006/2007)

SV Empor Buttstädt   FC Gebesee 1921
SV Empor Buttstädt 1 : 5 FC Gebesee 1921
(0 : 1)
1.Männer   ::   Landesklasse Ost   ::   30.ST   ::   09.06.2007 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Sören Keil

Gelbe Karten

Jens Keil, Sören Keil

Zuschauer

150

Torfolge

0:1 (14.min) - FC Gebesee 1921
0:2 (50.min) - FC Gebesee 1921
1:2 (65.min) - Sören Keil
1:3 (72.min) - FC Gebesee 1921
1:4 (79.min) - FC Gebesee 1921
1:5 (82.min) - FC Gebesee 1921

11.06.07 TA Fitnesstechnisch klar unterlegen

Während die Gebeseer Blau-Weißen diesen Sieg, der ihnen die Chance auf den Thüringenliga-Aufstieg erhielt, ebenso feierten wie den Gewinn des TA-Pokals, schlichen die Buttstädter Empor-Kicker mit hängenden Köpfen vom Platz. Sie wollten den Gästen die Trophäe noch entreißen, mussten aber - fitnesstechnisch klar unterlegen - die höchste Heimniederlage der Saison 2006/07 hinnehmen.
BUTTSTÄDT. Bevor es losging, wurden jedoch erstmal Hände geschüttelt und sichtbar auch die ein oder andere Träne verdrängt. Galt es doch, zwei verdienstvolle Sportfreunde zu verabschieden. Während Trainer Wolfgang Dummer nach fünf erfolgreichen Jahren in Buttstädt in der kommenden Saison beim FC Empor Weimar auf der Bank sitzt, muss Carsten Kämmer leider aus gesundheitlichen Gründen die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Beide wurden mit Ehrennadeln und Erinnerungsgeschenken ausgezeichnet.
Weitere Geschenke gab es dann nach dem Anpfiff nicht mehr, brachte doch der Gast unmissverständlich zum Ausdruck, dass er seine Relegation mit aller Macht und Konsequenz wahren wollte. Fünf Ecken in den ersten zehn Minuten waren Ausdruck der Angriffsbemühungen der Grund-Elf. Diese wurden belohnt. Als Granhold bei einer Freistoßflanke von Norman Klöppner Gebesees Torjäger Geier zuviel Spielraum gelassen hatte, ließ der sich diese Chance nicht entgehen und köpfte unhaltbar zur Gästeführung ein (15.). In der Folgezeit überstanden die Buttstädter die ein odere andere Situation mit Glück und Geschick. Eigene gefährliche Angriffe blieben aus. Erst als Gebesee dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste, kam Empor zu (klarsten) Chancen, das aber nur mit Einzelleistungen. So scheiterte Sören Keil nach seinem
Solo an Arnold (27.), traf Schuhte nach einem ebensolchen nur den Pfosten und scheiterte Franz am erneut überragend reagierenden Arnold, der dessen Nachschuss an das Lattenkreuz lenkte (37.).

Die zweite Hälfte begann wie die erste: mit einem Gebeseer Schnellstart. Hatte Cyriax noch die Eingabe von seinem Sturmpartner Geier verpasst (47.), stand er zwei Minuten später richtig und veredelte die Geier-Vorlage zum umjubelten 2:0 (49.). Das schien die Vorentscheidung gewesen zu sein. Buttstädt war zwar bemüht, konnte aber die Gästeabwehr nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Dass trotzdem wie aus heiterem Himmel durch Sören Keil der An-schlusstreffer fiel, war dem eingeschränkten Blickfeld von Arnold geschuldet. Er hatte den Ansatz des 30-m-Knallers ob mehrerer in der Schussbahn befind-licher Spieler ganz einfach nicht gesehen (65.). Folgen hatte das aber nicht. Gebesee spielte unbeeindruckt weiter nach vorn und kam durch Geier nach Zuspiel von Cyriax nicht nur zum dritten Tor (71.), sondern auch zum vierten - Huckes Schuss wurde unhaltbar unter die Latte abgefälscht (79.) - und fünften, diesmal nach Pass von Geier durch Cyriax erzielt (81.). Uwe GERICKE

Aufstellungen - Empor: Blose, Franz, Schmidt, Granold, S. Keil (GK), Große, Stelmaczak, Peter, Schuhte, Schäler (73. Schmidtke), J. Keil (GK);
Blau-Weiß: Arnold , Mosebach, N. Klöppner, Preuße, Zentner (81. Eichner), S. Klöppner (71. Hucke), Schmidt, Geier , Wäldchen, Nützler , Cyriax .

Trainerstimmen
Wolfgang DUMMER: "Die Gebeseeer waren einfach läuferisch und spielerisch überlegen und gewannen verdient. Wir wünschen ihnen viel Glück für die Aufstiegs-Relegation."
Mario GRUND: "Die Mannschaft hat sich diesen Sieg redlich verdient. Ein großes Kompliment gilt beiden Torschützen. Trotz zahlreicher Angebote anderer Vereine haben Thomas und Florian gezeigt, für welchen Verein ihr Herz schlägt und so den größten Kritikern die Luft aus den Segeln genommen."


Quelle: Uwe GERICKE